Bemerkungen
Bemerkungen zum Artikel "Vom Ideal der Wildpferdehufe" vom DIfHO® – Deutsches Institut für Huforthopädie (Jochen Biernat) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thiemo Kellner   
Dienstag, den 28. Juni 2011 um 20:22 Uhr

Ich bin letztens von einer Kundin auf den Artikel "Vom Ideal der Wildpferdehufe" vom DIfHO® – Deutsches Institut für Huforthopädie (Jochen Biernat) angesprochen worden, was ich davon hielte. Ich habe mich erdreistet, den Artikel am 28. Juni 2011 hier her zu kopieren, damit ich ihn vernünftig kommentieren kann und er andererseits einsehbar bleibt, falls dass Original verschoben oder gelöscht werden sollte. Das Original habe ich in kleinerer Schrift und, abgesehen vom Titel, eingerückt. Das Copyright an dem Text liegt nach wie vor bei dem, der das Copyright an dem Text unter obigem Link bzw. an dem Original inne hat. Inwiefern die Original geäußerte Meinung sich mit meiner deckt, könnt Ihr meinen Bemerkungen entnehmen.
Den Artikel zu lesen habe ich als sehr mühsam empfunden und konnte ihn teilweise nicht verstehen, da Herr Biernat eine sehr komplizierte Sprache mit vielen vielleicht auch vermeintlichen Fachausdrücken gewählt hat. Ich habe etwas den Eindruck gewonnen, dass er damit versucht zu beeindrucken, der normale Leser aber nur vor den Kopf gestoßen wird. Die Beweisführungen scheinen mir im Allgemeinen lückenhaft oder gar falsch. Ich habe sehr stark das Gefühl bekommen, dass er, was die Natur hervor gebacht hat, als krankhaft hin stellt, unabhängig davon, ob die wild lebenden Pferde dort ihr Auskommen finden, wo die Art entstanden ist - in der Steppe. So ist es einfach die eigene Methode als heilbringen hinzustellen.
Für Verbesserungen meiner Bemerkungen bin ich offen und freue mich über Hinweise.

Ich erlaube und begrüße ausdrücklich, wenn meine Bemerkungen kommentiert und kopiert oder sonst wie verbreitet werden, solange meine Bemerkungen erhalten bleiben und dieser Artikel genannt wird.

 

Vom Ideal der Wildpferdehufe und den Irrungen einer Hufbearbeitungsmethode.

Die Hufe sogenannter Wildpferde unterliegen im gleichen Maße den hufphysikalischen Gesetzen und hufrelevanten Bedingungen wie die der Pferde in menschlicher Obhut, und deren Resistenz- und Gebrauchsfähigkeiten sind ebenso von endogenen und exogenen Einflüssen abhängig wie es bei den Hufen der domestizierten Pferde der Fall ist.

 

Auch ich bin der Meinung, dass sowohl das Pferd in Menschenobhut wie auch das wild lebende den gleichen Faktoren, die die Form und Funktion des Hufes beeinflussen unterliegt.

 

Tatsächlich wird aber gerne angenommen und gar behauptet, dass das äußere Escheinungsbild eines Wildpferdehufes per se das Ideal eines Hufes darstellt, er wird deshalb gerne als anzustrebendes oder herzustellendes Vorbild eines gesunden Hufes propagiert. Leider wird dabei leichtgläubig übersehen, dass sich die Hufe der verwilderten Pferde ebenso und nach den gleichen Schemata verändern wie es bei den Hufen unserer Hauspferde bekannt ist, dass es schon infolge der unterschiedlichen Refugien in welchen die verwilderten Pferde leben nicht „den guten Huf“ schlechthin geben kann, sondern, dass alle auch bei unseren Pferden bekannten und unbekannten pathologischen Veränderungen angetroffen werden.

 

Ich stimme zu, dass es auch bei den wild lebenden Pferden nicht nur "gute Hufe" gibt. Deren Hufe müssen eben nur so gut sein, dass die Population überleben kann, was die Studie über das australische Brumby der Forschungsgruppe "Australian Brumby Research Unit" zeigt. Ich führe diesen Umstand darauf zurück, dass in Australien, abgesehen von ganz großen Krokodilen und vereinzelt Dingos kein Druck von Beutegreifern auf Brumbys vorhanden ist. Wenn man davon ausgeht, dass sich das Pferd auf überwiegend trockenem festem Boden entwickelt hat, ein Steppentier eben, ist es ziemlich einleuchtend, dass dessen Huf die idealsten sind. Pferde, welche im Sumpf leben, haben andere Hufe, die für dieses Gelände besser geeignet sind, was aber nicht heißt, dass diese Ideal wären. Die Lebens-/Haltungsbedingungen sind nicht dem Tier angepasst, böse gesagt der Fisch an Land.

 

Bei domestizierten wie bei wild lebenden Pferden gleichermaßen besonders häufig bis systematisch, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung anzutreffende Hufveränderungen sind im vorzeitigen, bogenförmigen Schwund des Seitenwandhorns begründet. Dieser vorzeitige Hornverlust führt zu der typischen Situation eines in der Zehenmitte und im Trachtenbereich geschlossenen Tragrandes und Bodenkontakt, während die Seitenwände bogenförmig erodiert sind mit mehr oder weniger schwebendem Tragrand.
In einer solchen Hufsituation erfolgen die Drucklastaufnahme der Hufwand und die Zugbelastung des Hufbeinträgers anstatt über den geschlossenen Tragrand und somit über die Gesamtfläche des Hufbein- und Hufknorpelträgers, überwiegend über die Zehenwand und über die beiden Winkelkonstruktionen, bestehend aus der jeweiligen Trachtenwand, Trachtenendkante und Eckstrebe und folglich über deren Hufbein-bzw. Hufknorpelträger. Mit der Folge, dass die Trag- und Schubfähigkeiten dieser segmentierten Hornanteile und die Resistenzfähigkeiten der beteiligten Huflederhautanteile permanent überschritten werden und der behinderten Hornschub den Saum partiell hochschiebt, bzw. in der Hufkrone anstaut.

 

Ich finde es schade, dass mit "vorzeitig" bereits eine Wertung gemacht wird, auch da damit angedeutet wird, dass die Senke unausweichlich entstehen wird. Ausgehend davon, dass der Huf des in der Steppe lebenden Pferdes der natürlichste ist (siehe Berkung zu Absatz 2), ist diese Senke im seitlichen Tragrand ganz normal. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Senke beim vom Menschen gehaltenen Pferd in der Regel fehlt. Den letzten Satz des Abschnittes habe ich schlicht nicht verstanden.

 

Durch diesen Zustand, welcher als solcher schon eine unphysiologische und physikalisch ungünstige Teilbelastung des Hufes darstellt, kommt es aufgrund der „fehlenden“ Hufseitenwände zusätzlich und unweigerlich zu einer höheren Drucklast auf die benachbarten Teile der Hufsohlenlederhaut, und aufgrund der mit der Umkehrfunktion der „Rietdach“-Struktur einhergehenden Verengungstendenzen, zu zusätzlichen von außen einwirkenden Drücken die gemeinsam zu einer partiell zugewulsteten, ungleichmäßig dicken Hufsohle führen.

 

Ob an der Senke der Tragrand den Boden berührt oder nicht, dürfte von der Last, vor allem aber von der Höhe abhängen, die der Tragrand über die Hufsohle hinaus steht. Beim Steppenhuf ist dieser Überstand in der fast nicht vorhanden, so dass der Huf in der Belastung auch auf ganz ebenem Boden Berührung bekommt und Last aufnimmt wie es auch die Sohle tut. Die geschilderten Folgen halte ich für weit übertrieben, wenn nicht sogar falsch, es sei denn es wird sehr viel Wandüberstand zu Sohle gelassen (was ich bei seiner Bearbeitungsmethode annehme) und die Senke entsprechend tief ausgearbeitet. Abgesehen davon, dass die Sohlen mittragen können, nehmen die Senken verhältnismäßig wenig der Gesamtlänge des Tragrandes ein, sind die Senken keine Rechtecke, so dass mit zunehmender Belastung von den Rändern her immer mehr des Senkentragrandes ins Tragen kommt, und schließlich geht die Last im Wandhorn nicht einfach "senkrecht" nach oben, sondern "strahlt" mit zunehmender Entfernung vom Tragrand in die Wandregionen über der Senke. Bei Natural Hoofcare schauen wir, dass die Sohle mit ins Tragen genommen wird, so dass die Last nicht nur von der Hufwand aufgenommen werden muss. Die Senke anzubringen bietet den Vorteil, dass der Hufmechanismus unterstützt wird. An der Senke ist die Wand ein klein wenig flexibler, so dass der Huf eine Winzigkeit "aufklappen" kann. Die Bewegung ist nur ganz minim, aber mehr könnte schon die Wandlederhaut zerren. Den letzten Satz des Abschnittes habe ich schlicht nicht verstanden.

 

So unterschiedlich die hufrelevanten Bedingen und endogenen Faktoren auch sein mögen, so kommt es dennoch aufgrund der besonderen Bauweise der Hufe, der Hufmechaniken und denen sich daran orientierenden Veränderungstendenzen häufig zu diesen typischen Hufformen, welche wohl infolge der Häufigkeit ihres Auftretens zum idealen Pferdehuf schlechthin hochstilisiert werden, undwie sie bei den Anhängern der „amerikanischen Methode“ angestrebt werden.„Mustang Roll“ ist das Schlagwort der aus den USA stammenden Methode. Mit ihm wird ein an ein spezielles Refugium angepasster und hier typischer, bedauernswerter aber unabänderlich veränderter Hufzustand bei frei lebenden und selbstbestimmten Pferden in den USA beschrieben.

 

Im letzten Satz widerspricht er sich. Wenn etwas an etwas anderes angepasst ist, dann ist es für diese Verhältnisse besser geeignet. Bedauernswert steht da aber im Widerspruch zu. Er nennt davor die Mustang-Roll, so dass mit dem letzten Satz zusammen der Eindruck entsteht, diese sei bedauernswert. Die Mustang-Roll hat aber überhaupt nichts mit den Senken zu tun und somit erklärt er mit keinem Wort, was an der Mustang-Roll nicht gut sein soll.

 

Um diese in speziellen Refugien entstandenen Hufzustände auf die Hufe unserer domestizierten und menschbestimmt genutzten Pferde zu übertragen, soll der Tragrand zunächst außen von der Zehe bis zur Trachtenendkante etwa fingerbreit hoch und bis auf einige Millimeter des inneren Tragrandhorns in einem runden Bogen entfernt werden. Der sohlenseitige Restüberstand soll im Anschluss ebenfalls in einem runden Bogen bis auf Sohlenniveau von unten entfernt werden. Ziel der Bearbeitung ist eine etwa fingerbreit hohe und rundum laufende Wandberundung, welche zum Gesamtverlust des Tragrandhorns führten soll und zur ausschließlichen Lastübertragung auf die Hufsohle.

 

Die Bearbeitungsweise verstehe ich nicht. Vielleicht mangelt es mir am Vorstellungsvermögen. Mir scheint jedenfalls klar, dass die nach seiner Methode bearbeiteten Pferde ausschließlich auf einem hohen Tragrand laufen und deren Sohlen gänzlich ohne Drucklast sind. Meine Erfahrung ist, dass das Pferd es als angenehmer empfindet, wenn die Sohle mitträgt, es sei denn diese ist noch zu dünn oder weich. Dann ist für den Übergang der Hufschuh das Mittel der Wahl.

 

Pikanterweise ist es explizit dem enormen Reparaturwillen- und Fähigkeiten der Huflederhäute zur Nothornbildung zuzuschreiben, weshalb Pferde trotz dieser neu um sich greifenden Unsitte zunächst auf ihren Beinen bleiben, und dieser Umstand ist es wiederum, weshalb von Anhängern der nach der Amerikanischen Methode (Mustang Roll) verunstalteten Hufe, diese als Musterbeispiele der korrekten Hufe verbrämt werden. Dabei wird leider zum Nachteil der Hufe und somit der Bewegungsorgane übersehen, dass das Hufbein in seinem Aufhängapparat durch umgeformte Hufe aus der Balance gebracht wird und eine wesentliche Schutzeinrichtung zur Dämpfung der Auffußenergie nahezu völlig verfremdet bis ausgeschaltet wird. Die Folgen führen sowohl für die Hufe als solche, als auch für den Stütz- und Bewegungsapparat insgesamt zu schleichenden Veränderungen, diese zum Nachteil der korrekten Huffesselachse und der Beinstatik, und was von besonderer Bedeutung ist, ist der veränderte bis behinderte Bewegungsablauf der betroffen Gliedmaßen.

 

Den Begriff Nothorn hätte ich gerne erklärt bekommen, da ich ihn noch nie gehört habe. Auch wird immer noch nicht erklärt, weswegen die Mustang-Roll so schädlich sein soll, eben so wenig wird erklärt, wie der umgeformte (Mustang-Roll?) Huf das Hufbein aus der Balance bringt oder die Huffesselachse... was passiert mit der genau? Und ist die Beindynamik nicht wichtiger, wirken da nicht die höhreren Kräfte? In seinen Betrachtungen lässt er das Strahlkissen, welches hauptsächlich über die Sohle belastet werden kann und vermutlich wegen seiner gummiähnlichen Konsistenz der Stoßdämpfung dient, komplett weg. Zugegeben "schleichend" ist sehr gut gewählt. Es gibt das Gefühl von Hinterhältigkeit und wecken in mir beinahe Bilder von Verschwörungen. ;-)

 

Äußerlich sichtbar werden die Folgen hemmender bis lähmender Reize auf die Huflederhäute an den Hufen, wer sich die Mühe macht sie genau zu betrachten, wird sich der Problematik kaum verschließen können. Da werden unabhängig vom jeweiligen Huftyp schmale und folglich in die Länge gezogene Hufe generiert, mit unterschiebenden und einrollenden Trachten –, sofern solche noch vorhanden sind. Der Strahlkörper ist infolge dessen und aufgrund der Belastung zu einem langen schmalen spitzen Gegenstand degeneriert, ohne nennenswerte Horndicke und bar jeglicher Funktion, oft mit Strahlfäule infiziert, der Tragrand zum Schweberand degradiert. Ohne Tragrand und infolge der physikalischen sowie biologischen Wirkungsweisen der „Mustang Roll“ füllt sich die Hufsohle im Bereich des Hufbeins mit Horn, besser formuliert, sie wulstet zu. Erst durch diese Reparaturvorgänge ist die Hufsohle tatsächlich, und trotz dieses nicht physiologischen Zustandes ersatzweise in der Verfassung die Arbeit der sich stetig verändernden Hufe zu übernehmen.

 

Es fällt mir sehr schwer sachlich zu bleiben. Beim ersten Satz bin ich ja geneigt zu sagen "Und wer es trotz genauem Betrachten nicht sieht, hat etwas mit den Augen, und das will man ja nicht (zugeben)", was aber genauso unsachlich ist, drum habe ich die letzte Bemerkung nicht gemacht. ;-) Den Zusammenhang zwischen Mustang-Roll bzw. Senken im Tragrand und Zwanghuf mit unterschiebenden Trachten kann ich nach wie vor nicht erkennen. Er beschreibt, dass auf Grund der Mustang-Roll die Sohle durch eine mysteriöse Wirkungsweise zuwachsen würde. Wenn die Sohle aber dicker wird, dann vermute ich auch, dass es mehr Kraft braucht, damit ein Huf enger werden kann, was seiner obigen Aussage aber widerspricht. Weswegen der Tragrand nun plötzlich ein Schweberand wird, zumal er hervorhebt, dass der Strahl ohne Funktion bliebe und somit auch nicht trage, kann ich nicht erkennen, dann der Tragerand um so mehr tragen müsste. Ein unterentwickelter Strahlkörper scheint mir eher die Folge von sehr hohen Tragrändern, welche den Strahl tatsächlich aus dem Mittragen nehmen. So fehlen dem Gewebe die Druckreize, die es braucht um erhalten zu bleiben. Nicht benötigtes Gewebe wird abgebaut, wie jeder, der die "verkümmerte" Muskulatur an einem lange eingegibsten Bein schon gesehen hat, bemerkt haben dürfte. Strahlfäule führe ich jedenfalls hauptsächlich auf ungenügende Hygiene zurück.

 

Was mich ebenso betroffen macht wie die Folgen der „amerikanischen Methode“ für die Bewegungsorgane ist, dass diese Bearbeitungsempfehlungen in Internetseiten verbreitet werden und die Leser darin ermuntert werden sich nach diesem Schema F mit Hufwerkzeugen an die Hufe heranzuwagen, wobei bei es offenbar auch keine Rolle spielt, dass Laienhände quasi bewaffnet werden. Ohne, dass Vorkenntnisse vorausgesetzt werden können und bar jeglichen Verständnisses z. B. für die besondere Anatomie wird den Konsumenten in einer unsinnigen bis gefährlichen Lektüre eine Leichtigkeit der Hufbehandlungen geschildert und dabei suggeriert, so ganz nebenher eigenhändig die Hufe selbst zu beherrschen und auf Dauer gesunde Hufe herstellen und erhalten zu können.

 

Auch er beschreibt in Absatz 7, wie die Hufe zu bearbeiten sind. Müsste ich allerdings nach dieser Anleitung vor gehen, würde ich mich weigern, weil ich sie nicht verstanden habe. Aus meiner Sicht gibt es auch überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn der Halter selbst bei der Pflege der Hufe mitarbeitet, so lange er mit gesundem Menschenverstand heran geht und sich in kleinen Schritten voran tastet. Er wird fest stellen, dass es nicht unbedingt ganz einfach ist.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass insbesondere auch durch solche Eingriffe in die Hufstatik welche nicht nach den allgemeinen Wechselwirkungsgesetzen (Newton III) und den darauf basierenden aber spezifischen hufphysikalischen Gesetzen erfolgen, die Bewegungs- und Stützapparate im besten Fall und nur durch den Eingriff des „*Biologischen Grundgesetzes“ für eine Übergangsfrist nicht gänzlich versagen. Dass die Hufe menschbestimmt systematisch in ihrer Form und Statik verändert werden, ist in diesem biologischen Grundgesetz nicht vorgesehen. Aber aufgrund der unumstößlich wirkenden Reize kann mit Gewissheit davon ausgegangen werden, dass die die Lebenstätigkeit beeinflussenden Reize unter den oben beschriebenen Bedingungen sehr bald lähmend und folglich schädigend wirken.

 

Herr Biernat zitiert das Wechselwirkungsgesetz. Ich nehme an, er meint damit, dass wenn ich gegen etwas drücke, dieses etwas genau denselben Druck auf mich ausübt. Den Zusammenhang zu seinen obigen Aussagen sehe ich allerdings nicht. Es erscheint mir wie ein Allgemeinplatz, der dazu dient Eindruck zu machen, da Newton zitiert wurde. Vom Arndt-Schulz-Gesetz habe ich unter diesem Namen noch nichts gehört, was aber nichts heißen soll. Das Prinzip dahinter leuchtet mir eine, wobei "klein", "stark" und "stärkste" dehnbare Begriffe sind. Jedefalls scheint mir die Wandlederhaut schneller überlastet, wenn die Sohle wie bei seiner Methode nicht mitträgt.

 

*Biologisches Grundgesetz oder Arndt-Schulz-Gesetz, wonach kleine Reize die Lebenstätigkeit fördern, starke hemmen und stärkste lähmen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 09. April 2012 um 20:13 Uhr